Erneuerbare Energien nutzen, statt Steuergelder verteilen

Das Gejammer über die Frankenstärke bringt uns nicht weiter, denn eine Frankenstärke bietet Chancen und hat viele Gewinner und ist grundsätzlich besser als eine Frankenschwäche für Konsumenten. Die Gewinner schweigen weitgehend und stecken die Gewinne ein. Hier wäre anzusetzen und Druck auszuüben. Direkte Interventionen des Staates sind mehr als problematisch und klar abzulehnen. Insbesondere dürfen keine Steuergeldereinseitig für stärker betroffene Branchen wie Tourismus oder Exportindustrie eingesetzt werden. Wer soll entscheiden, welche Firma oder welches Hotel Unterstützung erhält und welches Unternehmen nicht – ein neues Bundesamt in Bern?

Ich habe wenig Verständnis, dass Wirtschaftskreise und bürgerliche Politiker solche massiven Staatsinterventionen fordern und dem Bundesrat zu solchen massiven Subventionen mit Steuergeld applaudieren. Gerade die Exportindustrie und der Tourismus haben vom (zu) starken Euro auch viele lange Jahre profitiert und diese Gewinne gerne eingesteckt und nicht an die Konsumenten weitergegeben. Firmen, die ausschliesslich Kosten in Franken haben (Rohwaren und Arbeitskosten) und den Erlös vor allem in Euro oder Dollar erzielen, müssen vorausdenken. Währungsmanagement ist eine zentrale Unternehmensaufgabe und ein Absichern des Währungsrisikos bei einem Euro zu einem Kurs von 1.65 Franken wäre kostengünstig möglich gewesen.

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politblog.tagesanzeiger.ch

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