Pedelecs-Probleme

Sie sind in, bequem und schnell: Fahrräder mit elektrischer Unterstützung. Aber sie sind rechtlich problematisch. Wer ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung nutzt, sollte deshalb mit seiner privaten Haftpflichtversicherung klären, ob sie bei Schäden eintritt.

„Die Einordnung, ob es sich rechtlich um ein Fahrrad handelt, erfolgt anhand der Antriebsart, der Leistung des Antriebs und der möglichen Geschwindigkeit“, sagt Maximilian Maurer vom ADAC in München. „Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen den sogenannten Pedelecs auf der einen und den E-Bikes auf der anderen Seite.“

Pedelecs unterstützen den Radler nur, solange dieser auch tatsächlich in die Pedale tritt. Beträgt die abgegebene Leistung dieser Trethilfe nicht mehr als 250 Watt und endet die Unterstützung bei maximal 25 Kilometer pro Stunde oder wenn der Fahrer mit dem Treten innehält, so bleibt dem Gefährt der Status des Fahrrads erhalten.

„Hier ist die Rechtslage unproblematisch“, sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe: keine Kennzeichen, Fahrzeugpapiere, Mindestalter oder Versicherungspflicht. Auch ein Helm sei nicht vorgeschrieben. Jedoch rät der ADAC „dringend zum Tragen des Fahrradhelms“. Für Unfallschäden komme eine private Haftpflichtversicherung auf.

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boulevard-baden.de

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