VDA: Deutsche Autoindustrie beim Klimaschutz vorn

Der VDA sieht die deutsche Autoindustrie bei der Verminderung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge ganz vorn. Der Verbrauch neu zugelassener Pkw ist demnach um 5% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Besonders groß seien die Fortschritte in der Oberklasse, so der VDA.

BERLIN (ks). Die deutsche Automobilindustrie kommt mit ihren kraftstoffeffizienten Modellen bei der CO2-Minderung schneller voran als der Gesamtmarkt. Das berichtet der Verband der Automobilindustrie VDA. Im Juli erreichten die in Deutschland neu zugelassenen Pkw deutscher Konzernmarken einen durchschnittlichen CO2-Wert von nur noch 146 g/kg. Das entspricht einem Kraftstoffverbrauch von 5,9 l/100 km und ist ein Rückgang um rund 5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt der CO2-Wert für die ersten sieben Monate jetzt bei 147,4 g/km (minus 4,4%).

Bis zu dem von der EU gesteckten Ziel eines Flottenverbrauchs von 130 g/km bis zum Jahr 2015 liegt also noch einiges an Arbeit vor den Herstellern. Sollten die Autobauer bis dahin diesen Wert nicht erreichen, drohen ihnen Strafzahlungen. Bis zum Jahr 2008 wollte man nach einer Selbstverpflichtungserklärung eigentlich den Grenzwert von 140 Gramm pro Kilometer erzielt haben, doch dieser Wert wurde damals deutlich verfehlt. Auf dem Weg zur weiteren CO2-Reduktion wird der Elektromobilität eine entscheidende Rolle zukommen.

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