Was die Feuerwehr bei Solar-Anlagen beachten muss

Am vergangenen Samstagmorgen brannte in Oberndorf eine Scheune mit hundert Strohballen. Es gab keine Verletzten, aber großen Sachschaden (wir berichteten am Montag). Auf dem Dach der Scheune befand sich eine große Solarstrom-Anlage. Sie wurde weitgehend zerstört. Am Sonntagnachmittag brannte dann auch noch ein Wohnhaus in Dettingen. Dort war der Schaden geringer. Aber auch dort war eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das kommt immer öfter vor, sagt der Rottenburger Stadtbrandmeister Roland Kürner.

Das Problem: Die Solarzellen lassen sich nicht abschalten. Selbst wenn die Verbindung zum Stromnetz unterbrochen ist, produzieren sie weiterhin Elektrizität – mit bis zu 800 Volt Spannung bei einer normalen Dach-Anlage (tagsüber). Wenn dann noch Kabel lose herum hängen, dann steht womöglich das ganze Dach unter Strom – zumal unter die Solarzellen normalerweise Stahlblech montiert wird. Also: Lebensgefahr für die Feuerwehrleute.

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tagblatt.de

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