Keine Windräder im Ries?

Die Energiewende wird nicht ohne Auswirkungen auf den Tourismus bleiben“, betonte der Landrat des Donau-Ries-Kreises, Stefan Rößle, bei der Mitgliederversammlung des Vereins Ferienland Donau-Ries in der Hofwirtschaft in Kaisheim. Vor allem durch neue Windkraftanlagen werde sich das Landschaftsbild verändern, prognostizierte der Landkreischef, der in diesem Zusammenhang auf die Fortschreibung des Teilkapitels „Nutzung der Windkraft“ im Regionalplan der Region Augsburg hinwies, die voraussichtlich in der kommenden Woche erfolgen werde.
Bei diesem Treffen würden die bisherigen Ausschlussgebiete für Windkraftanlagen überprüft. Dies führe möglicherweise zu einer Ausweitung der Vorrangflächen für Windräder, möglicherweise auch im Landkreis Donau-Ries.

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Rößle bekräftigte in Kaisheim erneut seine bereits mehrfach geäußerte Aussage, wonach er im Ries und an dessen Rändern keine Windräder haben möchte. Diese Aussage ist insbesondere im Hinblick auf den geplanten Windpark am Ohrengipfel im bayerisch-württembergischen Grenzgebiet bedeutsam, zumal bei diesem Vorhaben auch Grundstücke auf der Gemarkung Ederheim betroffen wären, die am Riesrand liegen.
Bleibt Rößle bei seiner Haltung, dürften die potenziellen Windanlagenbetreiber zumindest auf bayerischem Gebiet wohl nicht bauen.

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schwaebische-post.de

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