Suche nach der Superbatterie

Gab es sie tatsächlich – oder reiht sie sich ein in die lange Reihe wissenschaftlicher Fehlleistungen und verschrobener Scharlatanerien? Der österreichische Archäologe Wilhelm König grub 1936 die sogenannte Bagdad-Batterie aus; ein Tongefäß mit einem Kupferzylinder und einem Eisenstab, rund 2200 Jahre alt.
Nachbauten der Batterie gaben Strom ab, wenn das Tongefäß mit einem Elektrolyt gefüllt wurde. Wissenschaftlich untersucht wurde der Fund allerdings nie. Skepsis bleibt. Vor allem: Was wollten die Sumerer, gerade der Steinzeit entronnen, mit einer Batterie?
 
 
Metalloxidpartikel in einer Lithium-Ionen-Batterie   Metalloxidpartikel in einer Lithium-Ionen-Batterie
 

Sicher ist: Um 1745 entdeckten ein niederländischer und ein deutscher Gelehrter, Pieter van Musschenbroek und Ewald Georg von Kleist, unabhängig voneinander die Leidener Flasche beziehungsweise die Kleistsche Flasche, einen Batterievorgänger.
250 Jahre Suche nach mobilen Stromspeichern Seit über 250 Jahren versuchen nun Heerscharen von Forschern, die Aufgabe, die im Prinzip auch schon von Kleist beschäftigte, zu lösen: die Speicherung elektrischen Stromes in mobilen Einheiten. Mit der ausufernden Diskussion um Elektromobilität hat das Thema neuen Schwung bekommen.
 
© 1999 – 2011 Financial Times Deutschland
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