Nahverkehr am Tropf

Würde der Rhein-Main-Verkehrsverbund nicht jährlich die Fahrpreise erhöhen, käme schnell der Zeitpunkt, an dem bestimmte Kommunen und Kreise die aus dem Nahverkehr rührenden Defizite nicht mehr stemmen könnten. Die Verteuerung der Tickets ist deshalb nicht schön, aber wohl nicht zu vermeiden.

Eine RMV-Monatskarte für Frankfurt kostet 76 Euro. Damit kann ein Käufer so oft er will mit Bussen und Bahnen im Stadtgebiet fahren. Auf diese 76 Euro zahlt der Steuerzahler allerdings 70 Euro drauf. Allein in Frankfurt summiert sich diese Subvention von Bussen und Bahnen auf 55 Millionen im Jahr. Die finanzkräftige Mainmetropole kann sich diese Stützung der Fahrpreise (noch) leisten. Arme Kommunen wie Offenbach oder ländlich strukturierte Landkreise, die finanziell aus dem letzten Loch pfeifen, tragen dagegen schwer an diesen Kosten.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2001 – 2011

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