Idyllisch gelegen und dennoch mittendrin

Wie ein Verkehrsknotenpunkt wirkt die Haltestelle „Viadukt“ nicht. Doch wer die Treppe zu den tief in die Nesenbachklinge eingeschnittenen Gleisen der Linie U 1 hinabgestiegen ist und den Blick ein wenig schweifen lässt, bekommt in Sachen „Mobilität“ einiges geboten: über die Böblinger Straße ergießt sich ein Fahrzeugstrom talwärts, während die Stadtbahn in der Gegenrichtung tapfer die 6,3-Prozent-Steigung erklimmt und damit eine der steilsten Haltestellen im ganzen Stadtgebiet ansteuert. In der Höhe wummern Gäu- und S-Bahnen über ein Eisenbahn-Viadukt, und parallel davon sausen Radfahrer auf dem Fuß- und Radweg dahin. Denn neben dem Viadukt wird die Kaltentaler Abfahrt noch von einer zweiten Brücke überspannt, die ihre Röhre den Personen- und Lastwagen vorbehält und das Dach den Joggern, Radlern und Fußgängern überlässt. Viadukt und Brücke halten mit ihrem Namen die Erinnerung an den kanalisierten Nesenbach hoch.

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© Stuttgarter Zeitung
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