Solarindustrie am Scheideweg

Eine ganzseitige Anzeige, in großen deutschen Zeitungen geschaltet, fragte am Dienstag: „Atomausstieg. Energiewende – wohin?“ Offensichtlich nicht dahin, wohin der Anzeigenkunde, der Bundesverband Solarwirtschaft, kurz BSW, es erhofft hatte. Denn am Vortag legte Bundesumweltminister Norbert Röttgen in Berlin als einen Teil des deutschen Energiewende-Paketes auch seinen Entwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor.

Der BSW kritisierte einen Tag vor dem Start der Branchenleitmesse Intersolar in München „Weitere geplante Einschnitte bei der Solarstromförderung“. So soll der erst zu Jahresbeginn eingeführte Zuschuss, der dazu animieren soll, den selbst erzeugten Solarstrom möglichst auch direkt selbst zu verbrauchen, deutlich reduziert werden. „Solarstrom, der am Erzeugungsort verbraucht wird, verringert die Kosten für den Netzausbau. Außerdem bringt der finanzielle Vorteil aus dem Eigenverbrauchsbonus den Markt für intelligente Verbrauchssteuerung und Speicherlösungen in Gang“, kritisierte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW.

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